News

SC Sand – SV Ortenberg 3:1

Im Finale vor sage und schreibe 620 Zuschauern agierten beide Teams von Beginn an verhalten, waren auf Ballsicherung bedacht wobei die Gäste zunächst mehr Anteile im Ballbesitz hatten. Die ersten nennenswerten Torchancen ergaben sich nach gut 10 Minuten Spielzeit und lagen ausnahmslos auf Sander Seite. So schoss Manuel Zwetzich in der 10. Min. knapp am Gästetor vorbei; Daniel Koppold scheiterte in der 14. per Kopfball am Gästekeeper; sein Schuss in der 18. Min. ging knapp über das Gästegehäuse und in der 22. Min. ließ sich Johannes Schwab in aussichtsreicher Position den Ball von SVO-Keeper Nico Brucker vom Fuß nehmen. Der krönende Anschluss wollte einfach nicht klappen. Die Gäste machten das effektiver: Nach einem Foul von SC-Keeper Ralf Kollenda am gegnerischen Mittelstürmer setzte Daniel Fabich den fälligen „Elfer“ unhaltbar zur 0:1 Führung in die Sander Maschen. Der längst verdiente Sander Treffer nach etlichen vergeblichen Bemühungen gelang Eduard Hollmann eine Minute vor der Pause zum 1:1 Ausgleich. Daniel Koppolds Freistoß verlängerte Dardan Ulluri aufs SVO Gehäuse; der Torwart lässt den Ball unglücklicherweise fallen und Eduard Hollmann war entscheidend zur Stelle. Kurz nach Wiederanpfiff setzte sich Manuel Zier auf rechts blitzschnell durch, flankte flach in den Strafraum, Johannes Schwab ließ sich diese Chance nicht entgehen und markierte die 2:1 Hausherren Führung. Dieses Tor gab den Einheimischen zuerst einmal Sicherheit im Spielaufbau, jedoch kamen die Gäste nach gut einer Stunde Spielzeit massiv zurück, drängten auf den Ausgleich konnten aber aus ihren zahlreichen Freistoßgelegenheiten kein Kapital schlagen. Die Zeit lief ihnen einfach davon, zudem ließ die gut gestaffelte SC Abwehr nichts anbrennen. In der Nachspielzeit setzte sich wieder einmal Manuel Zier entscheidend durch, wurde elfmeterreif gelegt und Manuel Zwetzich verwandelte eiskalt zum 3:1 Endstand. Die Meisterschaft und der damit verbundene direkte Aufstieg, mit dem vor Rundenbeginn niemand gerechnet hatte, war damit perfekt.

Autor: Lothar Haupt
Veröffentlicht am 05.06.2017 um 11:26