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Mit Konzentration ins Pokal-Achtelfinale

Am Sonntag um 11 Uhr tritt der Ortenauer Erstligist SC Sand in der zweiten Runde des DFB-Pokal der Frauen beim Zweitligisten TSV Alemannia Aachen an. Der Klassenunterschied spiegelt auch wider, wer als Favorit ins Spiel geht. Konzentration ist gefordert, denn auf die leichte Schulter sollte die Alemannia nicht genommen werden.

Mit den zu Länderspielen und Lehrgängen der verschiedenen Nationalmannschaften abgestellten Spielerinnen kehrt auch Siegermentalität nach Sand zurück. Nachdem Saskia Meier mit der deutschen U19-Nationalmannschaft in Ungarn die erste Qualifikationsrunde zur Europameisterschaft erfolgreich absolviert hat, kann auch Nina Burger strahlen. Mit Siegen in Kasachstan und daheim gegen Wales ist die österreichische Mittelstürmerin mit ihrer Nationalmannschaft optimal in die EM-Qualifikationsspiel gestartet und steuerte selbst einen Treffer bei. Beide wollen nun mit dem SC Sand das Achtelfinale im DFB-Pokal am zweiten Novemberwochenende erreichen. SC-Trainer ist erst mal froh, wenn alle abgestellten Spielerinnen gesund zurückkommen und er noch wenige Trainingseinheiten mit dem kompletten Kader absolvieren kann. Zu unterschätzen ist der Zweitligist nicht. Nach der Auftaktniederlage im Heimspiel gegen die Reserve des FC Bayern München gewann der Mannschaft aus dem Dreiländereck ein Auswärtserfolg beim VfL Sindelfingen. Nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr und langem Abstiegskampf bei der Zweitligapremiere war dies saisonübergreifend der erste Erfolg auf des Gegners Platz. Im folgenden Spiel beim Aufsteiger TSV Schott Mainz setzte es aber wieder eine Niederlage. Für Sand ist es das erste Aufeinandertreffen mit den Westdeutschen. Alles andere als ein Sieg des Erstligisten wäre eine Überraschung. Doch davon lebt der Pokal und im ersten Spiel beim Zweitligisten Crailsheim hat Sand nicht die vollen 90 Minuten konzentriert genug gearbeitet. Nicht nur wegen der frühen Anstoßzeit, sondern auch zur besseren Vorbereitung fährt Sand schon am Samstag nach Aachen.

Autor: Udo Künster
Veröffentlicht am 27.09.2015 um 10:02